Transitions  (english)
Videoarbeiten mit Soundscapes in Surround, Photoarbeiten, Objekte, Grafiken, Gemälde.
Eine interdiziplinäre Werkschau von
Isabella Trimmel, Nirto Karsten Fischer und Josefa T. Tscharmann im Rahmen der Berlin Art Week im Kühlhaus Berlin auf 1700 qm und drei Ebenen

Vernissage Mi. 16. Sep 2015. 19 Uhr
Öffnungszeiten:
"songs of transition" 19.30 Uhr
Anna Herbst – Gesang,  Oleg Hollmann - Saxophon
Aribert Reimann, Mauricio Kagel, Heinrich von Meißen, Thibaut de Champagne

Öffnungszeiten:
Do 17. bis So. 20. Sep 2015  täglich von 11.00 bis 19.30 Uhr
"songs of transition" Do. und Fr. um 18:00 Uhr


Kühlhaus Berlin
Luckenwalderstrasse 3, D-10963 Berlin
U1/U2 Gleisdreieck, U7 Möckernbrücke
Next to ABC Art Fair

Sponsored by Georg Neumann GmbH Berlin und unterstützt durch pernod-ricard / Absolut


Die interdisziplinäre Ausstellung "Transitions" zeigt als Werkschau Arbeiten der drei Künstler Isabella Trimmel, Nirto Karsten Fischer und Josefa T. Tscharmann. "Transitions"
beschreibt als Momentaufnahme die Entwicklungen der beteiligten Künstler, aber benennt auch die Themen ihrer Arbeiten als übergeordneten Topos.
Erstmals großformatig und mit Surround Ton werden die Videoarbeiten von Isabella Trimmel in Zusammenarbeit mit Nirto Karsten Fischer, der SoundScapes in Surround komponierte, gezeigt. Die Mixed Media Künstlerin Isabella Trimmel arbeitete auch mit der Choreographin, Tänzerin und Performerin Christina Ciupke in der Arbeit "Raum Zeit" zusammen. Christina Ciupke, die auch einige Arbeiten zusammen mit Nirto Karsten Fischer realisierte, hat sich mit ihren sehr speziellen Fragestellungen und Untersuchungen im Bereich menschlicher Bewegungen als sozio-kulturelle Interaktionen international einen Namen gemacht.

Videoarbeiten mit Soundscapes in Surround

Darüber hinaus gibt es auf rund 1700 qm Fläche Skulpturen, Photographien, Gemälde und Objekte zu sehen. Zur Vernissage wird die Konzert- und Opern-Sopranistin Anna Herbst ein kurzes Programm singen, das eine "Transition" verschiedener Epochen darstellen wird. Ralf Hanselle beschreibt die Arbeiten und Haltungen der drei Künstler folgendermaßen:


Es ist ein Paradox: Die visuelle wie virtuelle Sichtbarmachung der Welt hat zunehmend zu einem Verschwinden des Außen geführt. Je mehr Bilder wir produzieren, je weniger scheinen wir von der Welt noch zu wissen. Es fehlen uns die Übergänge – die Passagen zwischen Bild und Weltraum, zwischen Imagination und Physis; zwischen Ich und Du. Transitions will diese Gräben sichtbar machen und überbrücken. Die Arbeiten von Isabella Trimmel, Nirto Karsten Fischer und
Josefa T. Tscharmann versuchen in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit unterschiedliche Medien der Gegenwartskunst – von der Performance über die Fotografie bis zur Malerei – zusammenzubringen und interagieren zu lassen.
 

 

Isabella Trimmel
Das Werk von Isabella Trimmel ist seit jeher von den Passagen und Wandlungen der Identität geprägt. Mittels Malerei, Plastik oder Video verhandelt Trimmel Differenzen und Ähnlichkeiten von abstrakten Strukturen und Geweben. Auf Basis unscheinbarer Verschiebungen gehen ihre Serien und Werkgruppen der Frage nach, wie viel Abweichung erlaubt ist, um nicht aus den Rahmen von Zugehörigkeiten herauszufallen. Und zugleich: Wie viel Eigenart es braucht, um nicht von der nächst größeren Struktur vereinnahmt zu werden. Obwohl in keiner Weise symbolisch, können Trimmels Arbeiten als künstlerische Übersetzungen von Verschmelzungstendenzen und Symbioseabwehr verstanden werden. Sie bieten Bindungen und Lösungen – Fixpunktefür die identitätsbildenden „rite de passages“.

 

Nirto Karsten Fischer
Auch für Nirto Karsten Fischer ist die vermeintliche Grenze der eigentliche Ort der Erkenntnis. Dies gilt für den mit Mitteln von Fotografie und Sound-Design arbeitenden Künstler sowohl für die synästhetischen Erfahrungen und Arbeitsweisen wie auch für die Grenzen zwischen Konkretion und Abstraktion. Beides sind in seinem Werk fließende Größen. Fischers großformatige Fotografien sind einerseits präzise bis ins Detail, andererseits abstrakt bis zur Unkenntlichkeit. In diesem Changieren verweigern sie sich der Abbildhaftigkeit der klassischen Fotografie, bergen aber dennoch Verweise auf allseits bekannte urbane Realitäten.

www.nirto.com/works

 

Josefa T. Tscharmann


Die Malerin Josefa T. Tscharmann wiederum überschreitet die Grenzen mittels abstrakter Farbfigurationen, die auf ihren Gemälden dialogisch zu interagieren scheinen. Mal grenzen sie sich gegenseitig ein, mal überlagern sie sich oder gehen neue, organische Verbindungen ein. Auch inhaltlich beschreibt Tscharmann, die sich auf jüngeren Arbeiten mit den neuen globalen Flüchtlingsströmen auseinandersetzt, Transit- und Grenzbewegungen.

www.josefa-trimmel-tscharmann.info

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